
© IMAGO/DeFodi Images
„Krimi und Machtdemonstration“: TTC Eastside holt sich erneut den Tischtennispokal
Die Berlinerinnen müssen im Halbfinale zittern, setzen sich aber anschließend im Endspiel souverän durch. Es ist der elfte Pokalsieg seit 2014.
Stand:
Fast schon traditionell eröffneten die Tischtennisspielerinnen des TTC Eastside das neue Jahr mit dem ersten Titel der Saison. Am Wochenende holten die Berlinerinnen, die insgesamt sieben Spielerinnen einsetzten, zum elften Mal seit der Wiedereinführung des Wettbewerbs in der Saison 2013/14 den deutschen Pokal.
Dabei gab es drei deutliche und einen sehr knappen Erfolg. In der Gruppenphase am Samstag siegte Eastside jeweils 3:0 gegen den Zweitligisten TuS Fürstenfeldbruck und Bundesliga-Schlusslicht ESV Weil.
Eine ganz enge Kiste war dann das Halbfinale vor 500 Zuschauern gegen Gastgeber DJK Kolbermoor. Hier lag Eastside zwischenzeitlich 1:2 hinten, weil Shan Xiaona und Nina Mittelham jeweils in fünf Sätzen verloren hatten.
Es drohte das vorzeitige Aus. Doch dann gewann Yuka Kaneyoshi in vier Sätzen gegen Nationalspielerin Annett Kaufmann, die den ersten Durchgang für sich entschieden hatte. Ebenfalls in vier Sätzen setzte sich das favorisierte Doppel Nina Mittelham/Sabina Surjan gegen Yu-Chiao Huang/Tijana Jokic durch – 3:2 für Eastside.
Nach dem dramatischen Halbfinale war das Endspiel recht einseitig. Gegen den Deutschen Meister TTC Weinheim siegten die Berlinerinnen in der Besetzung Natalia Baior, Kaneyoshi und Mittelham 3:0 und gaben dabei nur zwei Sätze ab. Vorentscheidend war bereits das 3:1 von Natalia Baior gegen Chien Tung-Chuan im ersten Einzel.
„Kompliment an unser Team, das einen famosen Teamspirit gezeigt hat und als echte Einheit aufgetreten ist“, sagte Manager Hain mit Blick auf das gesamte Pokalturnier auf der Homepage der Bundesliga. Der Klub fasst den Wettbewerb wie folgt zusammen: „Krimi und Machtdemonstration“.
- showPaywall:
- false
- isSubscriber:
- false
- isPaid: